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Werkstoffberatung
Ein großer deutscher PKW-Hersteller hat Probleme mit den Kugelgelenken der Achsquerlenker:
Die Gelenkpfannen, die aus Kunststoff bestehen, fangen vorzeitig an zu schlagen. Ein Ersatzteilhersteller möchte eigene Produkte mit längerer Lebensdauer anbieten.
Eine sorgfältige Analyse der Einsatzbedingungen und von Konkurrenzprodukten ergab: Die Kugelgelenke sind dem gestiegenen Fahrzeuggewicht nicht gewachsen. Bei höheren Außentemperaturen beginne die Kunststoffpfannen zu kriechen und bei Bewegung verschleißen sie schneller als erwartet.
Abhilfe: Verwendung eines anderen Kunststoffs, der mit geeigneten Additiven verstärkt wird. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Additive die Stahlkugel des Gelenks nicht angreifen dürfen.
Das KuK hat eine Werkstoffvorauswahl vorgenommen und die geeignet erscheinenden Kandidaten praxisgerecht auf Kriech- und Verschleißwiderstand getestet. Diese neuen Gelenkpfannen sind seit einigen Jahren in der Produktion. |
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